Wartung statt Warten –
Praxis-Tipps für Anhängekupplungen

- Alt gegen neu: Verschlissene und neue Anhängekupplung
Um Schäden an Anhängesystemen zu vermeiden, ist eine regelmäßige Kontrolle der Verschleißmaße bzw. Verschleißgrenzen dringend erforderlich. Verschleiß entsteht vor allem am Kupplungsbolzen, der Auflagefläche der unteren Buchse sowie an der Lagerung von Bolzenkupplungen.

- Alt gegen neu: verschlissene und neue Zugöse
Eine verschlissene, nicht rechtzeitig ersetzte Zugösenbuchse kann die gesamte Anhängekupplung ruinieren. Auch bei verschleißarmen Systemen wie den KS80 Kugelprodukten ist die Kontrolle der Kugel 80 und der Zugpfanne am Anhänger notwendig.
Die genannten Bauteile sollten ausgetauscht werden, bevor die Verschleißgrenze erreicht ist. So können Sie schlimmere Schäden am Anhängesystem rechtzeitig verhindern. Informationen zu Verschleißgrenzen sind in den Montage- und Betriebsanleitungen der Kupplungen sowie im VdTÜV Merkblatt 712 enthalten.
Um den Verschleiß an Kupplungsbolzen zu überwachen werden entsprechende Prüflehren angeboten. Eine in der Land- und Forstwirt-
schaft gängige Prüflehre der Marke Rockinger (Jost) für Kuppelbolzen mit 30 und 40 mm sowie einer Zugöse von 40 mm erhalten Sie bei Ihrem Agrar-Fachberater. Die Prüflehre mit der Artikelnummer 541 921 589 00 ist ab Lager lieferbar.
Sie haben weitere Fragen zu Anhängekupplungen oder den passenden Ersatz- und Zubehörteilen? Wenden Sie sich einfach an Ihren Agrar-Fachberater. Eine Zusammenfassung der Verschleißgrenzen aus dem Merkblatt 712 können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.




